Für die Tiere

"Es geht nicht darum ob sie denken oder sprechen können, es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können" (Jeremy Bentham)

"Für einen Bissen Fleisch nehmen wir einem Tier die Sonne und das Licht und das bisschen Leben und die Zeit, an dem sich zu erfreuen seine Bestimmung war" ... Plutarch, griechischer Philosoph 45 bis 125 n.Chr.

Schon vor vielen hundert Jahren beschäftigten sich die Menschen mit diesem Thema. Doch damals ahnte vermutlich noch niemand, zu was für barbarischen Methoden die Menschen später greifen würden, um ihre Lust auf Fleisch zu stillen.

Massentierhaltung

Für eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern bei minimalen Produktionskosten d.h. Futter, Zeit und Platz, nehmen wir dem Tier lebenslänglich die Freiheit, quälen es, fügen ihm grauenhaftes Leid zu, bis wir es dann endlich unter Qualen ermorden.

Für die Tiere in der Massentierhaltung besteht der Sinn des Lebens lediglich darin, den Menschen zu Genuss, Profit und schnellen und billigen Erträgen zu verhelfen. Und Fakt ist, dass in Deutschland 98 Prozent des verzehrten Fleisches aus Massentierhaltung stammt. Insgesamt 140 Millionen Tiere werden allein hier zu Lande in Masse gehalten. Das bedeutet, dass Hühnern nur ein paar Tage nach der Geburt mit einer scharfen Klinge – meist ohne Betäubung - der Schnabel abgeschnitten wird, durch den viele Nervenbahnen laufen. Damit sie sich in ihrer natürlichen Hackordnung aufgrund der unnatürlichen Enge nicht durchs Hacken verletzen. Bei Bio-Hühnern, ist das übrigens nicht anders!

Legehennen werden dann für ihr restliches Leben in Käfigen gehalten, die so beengend sind, dass sie sich nicht einmal Umdrehen oder die Flügel spreizen können. Die Böden der Käfige sind oft aus Gittern, damit der Kot direkt in Auffangbehälter fällt. Die Füße der Hennen verkrüppeln schmerzvoll. Männliche Hühner, werden gleich nach der Geburt bei lebendigem Leib zerschreddert, gestromt oder vergast– sie sind nutzlos.

Endstation Schlachthof

Viele Tiere sehen kein einziges Mal das Licht der Sonne, bis sie für eine albtraumhafte Fahrt zum Schlachthof, unter panischer Angst übereinander in viel zu kleine Transporter gepfercht werden - ohne Futter und Wasser. Viele Tiere überleben diese Fahrt nicht.

Im Schlachthof werden Rinder, Pferde und Schafe mit einem Bolzenschuss, Schweine und Geflügel durch einen Stromschlag betäubt. Da alles schnell gehen muss, verlaufen viele Betäubungen unsachgemäß, so dass einem Teil der Tiere bei vollem Bewusstsein unter angsvollem Gebrüll Gliedmaße abgeschnitten werden bis sie qualvoll verbluten.

Schweine und Geflügel kommen manchmal noch bei vollem Bewusstsein in siedend heißes Wasser, damit sie Borsten und Federn verlieren. Dabei werden sie verbrüht und gekocht und ertrinken gleichzeitig in der kochend heißen Brühe.

Tiere von Biohöfen landen übrigens fast immer bei den selben Schlachthöfen wie Tiere aus der Intensivhaltung. Auch wenn sie vorher weniger Antibiotikum bekommen haben und mehr Platz zum Leben, sterben sie den gleichen grauenhaften und qualvollen Tod im Schlachthaus.

Tiere empfinden Angst, Stress und Schmerz

Ich höre immer wieder von Leuten, die behaupten, dass Tiere doch gar keine Angst fühlen können. Mark Twain sagte einmal: "Es ist die typische menschliche Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier dumm zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen."

Damit hat er wohl nicht ganz Unrecht. Die Wissenschaft hat mittlerweile nahezu belegt, dass Tiere denken, fühlen, Angst, Stress und Schmerz empfinden, genau wie wir. Tiere verstehen es, wenn sie misshandelt und getötet werden. Sie empfinden Emotionen.

Interessanter Weise zweifeln Menschen, die Haustiere haben, NICHT daran, dass ihre Haustiere Schmerzen empfinden und Gefühle, wie Lebensfreude, Genuss, Angst und selbstverständlich Schmerz empfinden. Aber sogenannten "Nutztieren" gegenüber herrscht da eher Gleichgültigkeit.

Schweine müssen mit ansehen, wie ihre Artgenossen kopfüber aufgehängt werden und ihnen die Kehle aufgeschlitzt wird. Voller Panik zu wissen: sie sind als nächstes dran! Eine Mutterkuh schreit 3-4 Tage nach ihrem gestohlenen Kalb, dass ihr gleich nach der Geburt entrissen wird, weil die Menschen meinen ihre Muttermilch trinken zu müssen. Und Affenmütter trauern, wenn ihnen in der Wildnis ihre Babys entrissen werden, die in Versuchslaboren landen, nachdem sie oft mehr als 24 Stunden unter Stress und Angst in Holzkisten gepfercht, in Frachträumen eines Flugzeuges verbringen - ohne Wasser und Nahrung.

"Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden, aber sie können das Wort nicht ergreifen. Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen, die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen."
Denis de Rougemont, Philosoph 1906-1985

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