Ängste einer Unternehmerin

Aus dem Tagebuch der Gründerin #11

In den letzten Wochen habe ich mich viel mit dem Thema „Ängste“ beschäftigt: Versagungsängste, Existenzängste, Zukunftsängste. Vermutlich ein Thema, mit dem jede*r Gründer*in mal zu kämpfen hat.

Doch diese Ängste waren hartnäckig, haben mich immer wieder eingeholt und ich habe mich gefragt, woher sie kamen. Denn eigentlich war ich immer sehr im Vertrauen. Die Ängste haben mich unheimlich gestresst. Nachts bin ich aufgewacht, nassgeschwitzt, fast schon panisch. Der Gedanke „Was ist, wenn…“ hat mich wachgehalten. Mich überkamen Selbstzweifel: “Darf“ ich als Unternehmerin überhaupt Ängste haben? Denn Ängste sind doch schließlich der größte Feind einer*s Unternehmers*in. Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt dazu gemacht bin, ein Unternehmen zu führen und ob ich vielleicht einfach nicht der „Typ“ dafür bin.

Inzwischen weiß ich es: Ja, es gibt vermutlich Menschen, die mit dieser Verantwortung leichter umgehen können, aber das größte Problem, was ich hatte, war nicht, dass ich der falsche „Typ“ bin, sondern dass ich nicht mehr im Urvertrauen war. Und das lag einzig und allein an meinem Mindset, das ich selbst in der Hand habe. Denn Ängste geschehen doch größtenteils im Kopf. Und Ängste sind nichts Schlimmes, oftmals sogar hilfreich, doch sie sollten uns nicht hemmen. Solange ich im Vertrauen mit dem Leben bin, brauche ich keine Angst haben, vor nichts!

 

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