Aus dem Tagebuch der Gründerin #14

Vor ein paar Tagen hatten wir ein Telefonat mit Freunden aus den USA. Sie erzählen uns, dass sie sich seit ein paar Monaten nun auch vegan ernähren. Wahnsinn, damit hätte ich nicht gerechnet. Sie erzählten, dass sie bereits nahezu alle Rezepte auf unserer Homepage nachgekocht haben und super begeistert sind, wie einfach ihnen die Umstellung fällt und wie lecker die vegane Küche sein kann.

 

 

Noch vor ein paar Monaten haben wir im Urlaub unsere alten Freunde Elke & Stefan aus Österreich wiedergetroffen. Noch bei unserem letzten gemeinsamen Urlaub vor zwei Jahren, durfte das Steak auf dem Grill auf keinen Fall fehlen. Nun erzählten sie uns, dass sie komplett auf Fleisch und Fisch verzichten und auch sonst viele vegane Alternativen ausprobieren. Elke & Stefan ohne Steak – wow, auch das hatte ich nicht erwartet. In meinem Freundeskreis sind in den letzten Jahren noch zwei weitere Familien vegan bzw vegetarisch geworden. Sie waren immer sehr interessiert bei unseren Treffen und wenn wir sie zum Essen eingeladen haben. Offen waren sie schon immer aber es kam doch auch immer wieder der Standard Satz: „Das könnte ICH aber nicht!“

Gordon hat schon vor Jahren zu mir gesagt, nachdem mir einfach alles zu langsam voran ging und ich gezweifelt habe, ob sich je etwas in unserer Gesellschaft verändern wird: „Du hast so einen großen Einfluss, einfach durch dein sein. Dadurch, dass du die vegane Ernährung vorlebst, kommen andere Menschen ins umdenken!“ Ich habe nie missioniert oder versucht andere zu überzeugen. Doch jetzt wird mir langsam klar, wie viel Wahres da dran ist. Es braucht keinen erhobenen Zeigefinger oder dogmatisches Vorgehen. Allein durch unser Vorleben, können wir so viel bewirken, andere inspirieren und zum Umdenken anregen.

Ich bin nach wie vor ungeduldig aber gleichzeitig so im Vertrauen, dass es weiter voran geht. Es braucht einfach nur Zeit.

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