I AM VEGAN - Katha

I AM VEGAN - Katha
Im Interview mit der Gründerin der VEGAN BOX habe ich Katharina ein paar Fragen zu ihrem... mehr

Im Interview mit der Gründerin der VEGAN BOX habe ich Katharina ein paar Fragen zu ihrem Veganen Lebensstil gestellt. Erfahrt selbst, wie Katharina sich zu einem Lebensstil ohne Tierleid entschieden hat.

1. Wann hast du dich dazu entschieden auf Tierprodukte beim Essen zu verzichten?

Das war vor 7 Jahren, also 2012. Ich bin wortwörtlich über Nacht von Fleischesserin zur Veganerin geworden. Ich bin das Ganze jedoch völlig undogmatisch und ohne jeglichen Druck angegangen. Es war eher so, dass ich mich in dieser besagten Nacht intensiv mit dem Thema beschäftigt habe und am nächsten Morgen absolut kein Verlangen mehr hatte, tierische Produkte zu konsumieren und damit die enorme Tierquälerei und die extreme Umweltbelastung weiterhin in Kauf zu nehmen. Ich habe also in meinem Umfeld keine große Sache daraus gemacht und ohne mir selbst Druck zu machen, versucht Alternativen zu finden. Ich habe also gar nicht groß verkündet, dass ich nun VEGAN bin, sondern einfach mein Ding gemacht und schnell festgestellt, dass eine pflanzliche Ernährung absolut kein Verzicht sein muss und sogar Spaß macht. Denn ich habe wieder angefangen viel mehr zu kochen, neue Gerichte und Lebensmittel ausprobiert und automatisch viel bewusster gegessen. Ein toller Nebeneffekt!

2. Hattest du diesen einen Moment, der alles an was du bisher geglaubt hattest geändert hat? Wenn ja, wie kam es dazu?

Ja den hatte ich! Das war in der besagten Nacht, als ich mir die Dokumentation "Käfige aus Glas" von Paul McCartney angeschaut habe. Ich hab mir das Video ein erstes Mal angeschaut. Dann ein zweites mal. Beim dritten Mal musste ich abbrechen und habe erst einmal bitterlich geweint. Es war, als ob plötzlich eine Seifenblase geplatzt war, in der ich eine Ewigkeit gelebt hatte. Natürlich wusste ich immer, dass Massentierhaltung keine schöne Sache ist, aber es war doch so normal Fleisch zu essen. Wie bloß konnte ich Jahre lang meine Augen schließen?! Es war mir ein Rätsel. Doch nun war klar, es gab kein Zurück mehr. Die ganz Nacht wälzte ich mich durch Artikel und Foren und sah mir weitere Dokus an. Ich erkannte den Rattenschwanz der an dem Massenkonsum von Fleisch hängt: Die Umweltbelastung, das Ungleichgewicht der Nahrungsverteilung und natürlich das Ausbeuten und Quälen anderer Lebewesen. Das wollte und konnte ich nicht länger unterstützen.

3. Spürst du eine körperliche oder mentale Änderung seit du dich pflanzlich ernährst?

Ich fühle mich körperlich definitiv unbeschwerter und leichter. Nach dem Essen hatte ich früher fast immer Bauchweh. Das ist seitdem weg. Ich denke das liegt vorallem auch daran, dass ich mich seit der Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung noch gesünder und ausgewogener ernähre. Ich schaue mir die Zutatenliste der Produkte, die ich konsumiere vorher an und bin daher viel sensibilisierter, was mir gut tut und was nicht. Eine mentale Veränderung ist seitdem ich vegan lebe automatisch mit einhergegangen. Der Entschluss war der Anfang eines Prozesses würde ich sagen. Und dieser ist immer noch im Gange. Denn es geht ja nicht nur um ein Änderung der Essensgewohnheiten sondern vielmehr um die Einstellung etwas Ändern zu wollen.

4. Bist du eher der stille Veganer, der sein Ding macht, oder redest du gerne und viel darüber und lässt keine Gelegenheit aus andere mit deinem Lebensstil zu inspirieren?

Ich bin definitiv der stille Veganer. Wenn ich merke, dass mein gegenüber nicht offen für das Thema ist, spreche ich es auch nicht an. Denn ich denke das bringt überhaupt nichts. Ich verurteile auch keine Menschen mit anderen Einstellungen, solange meine Lebensweise akzeptiert wird. Jeder muss für ich selbst wissen, welchen Beitrag er in dieser Welt leisten kann und möchte, wie weit er gehen möchte und wo seine Grenzen sind. Die einen verzichten auf Plastik, die anderen auf Flugreisen, manche Menschen retten Leben und andere bewegen unheimlich viel durch Forschung. Niemand ist zu 100% perfekt. Wichtig ist ein Bewusstsein zu schaffen, denke ich. Mit Menschen, die dem Thema hingegen neugierig und offen gegenüber stehen, rede ich hingegen gerne und viel über das Thema und freue mich, wenn ich sie mit meiner Einstellung inspirieren und zum Nachdenken anregen kann.

5. Warum hast du damals die VEGAN BOX gegründet?

Ich habe nach einer Tätigkeit gesucht, hinter der ich zu 100% stehe und mit der ich andere Menschen inspirieren kann und Interessierten zeigen kann, wie vielseitig und lecker eine pflanzliche Ernährung sein kann. Vielleicht auch um einen kleinen Beitrag für eine "bessere Welt" zu leisten ;-)

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